Presseinformation

Ich liebe ... ich kann loslassen!

Ausgangslage

Lieben und Loslassen sind, sobald man sie einmal erreicht hat, wunderbare Zustände. Sie vermitteln Glück. Und rückblickend kann man sich kaum vorstellen, wie sich das Leben anfühlte, als man noch ablehnte, festhielt und unter beiden Einstellungen litt. Doch so wenig man tun muss, um zu lieben und loszulassen, so schwierig ist der Schritt dazu. Man kann ihn nicht machen, kann keiner Handlungsanweisung folgen, ihn sich nicht befehlen. Lieben und Loslassen erfordern Bewusstheit, die jeder Mensch nur in seinem Inneren entwickeln und von dort in sein Leben tragen kann.

Wie kann unter diesen Voraussetzungen ein Buch, noch dazu ein Ratgeber, Menschen beim Lieben und Loslassen unterstützen? Es kann zunächst das Gegenteil von Liebe bzw. Gefühle beschreiben, die wir als Liebe bezeichnen, die jedoch Bedürfnis, Abhängigkeit, Schmerz und sogar Manipulation beinhalten. Es kann LeserInnen vor Augen führen, dass es zwischen Liebe und Liebe einen Unterschied gibt und dass Loslassen nur mit ersterer eine innere Verbindung eingehen kann. Ferner kann ein solches Buch den Prozess beschreiben, wie einem Menschen – der Romanfigur – Lieben und Loslassen gelingt und wie sich dieses für ihn anfühlt. Dadurch wird deutlich, wie verschieden der frühere und von dem neuen Zustand ist. Das vorliegende Buch geht noch einen Schritt weiter. Es macht Lust darauf, das Gefühl von Lieben und Loslassen selbst zu erreichen und lädt dazu ein, in sich den Weg dorthin zu finden. Es reicht die Hand und führt, während die persönlichen Bilder und die Annäherung an das Ziel von den LeserInnen bestimmt werden.

Inhaltsangabe

Mit „Ich liebe … ich kann loslassen!“ richtet sich Kathrin Rick an Menschen, die ihre Liebe frei fließen lassen möchten, die feststellen, dass sie etwas daran hindert, ohne dass sie für sich gelöst haben, was dieses ist. Ricks Buch teilt sich gedanklich in zwei Teile. Im ersten Teil erzählt die Autorin aus dem Liebesleben der Mittdreißigerin Maja, die sich zwischen Freude und Schmerz, Liebe, Bindung und Trennung bewegt und dabei lernt loszulassen. Im zweiten Teil lädt die Autorin zu einer geführten Seelenreise ein, die beabsichtigt, ihre LeserInnen sich selbst, der Liebe und dem Loslassen näherzubringen.
Die Erzählung konzentriert sich auf drei Liebesbeziehungen Majas. Von Beziehung zu Beziehung und von Verlust zu Verlust entwickelt sich deren Trennungsverhalten, und während sie zu Beginn die Liebe und deren Möglichkeiten neu entdeckt, wird ihr im Zuge ihrer leidvollen Erfahrungen bewusst, wie viel unabhängiger ihr Gefühl für wahre Liebe noch werden darf. Maja lernt und kommt auf diesem Weg auch mit ihren Schattenseiten, ihrem Schmerz, Egoismus und ihrer Aggression, in Berührung.
Eine besondere Note erhält das Buch dadurch, dass es das Thema heterosexuelle und homosexuelle Liebe aufgreift. So erlebt Maja ihre erste Beziehung mit einer Frau, was ihre Wahrnehmung von Partnerschaft, Sexualität, Frauen und sich selbst von Grund auf verändert. Später kehrt sie zu Männern als Liebespartnern zurück und erlebt sich in ihrer weiblichen Hingabe und Kraft, nicht ohne die heterosexuelle Option für sich dauerhaft in Frage zu stellen. Majas weibliche und männliche Seite reifen, und je näher die junge Frau sich selbst und ihrem Platz im Leben kommt, desto leichter kann sie anderen Menschen deren Lebensweg zugestehen.
Im letzten Teil führt die Autorin ihre LeserInnen in die Kulisse eines einsamen Strandes. Sie führt sie in scheinbare Leere, um die Fülle zu erfahren, zunächst in sich selbst, um sie anschließend im Leben zu erkennen, um Zufriedenheit, Glück und All-einsein zu spüren, um Menschen nicht mehr zu brauchen, mit denen kein Band der Liebe geknüpft wurde. Dazu, ihre Liebe zu erwecken, um sie in bestehende oder zukünftige Beziehungen einfließen zu lassen, ermutigt Rick ihre LeserInnen.

Buchdaten

Autor: Kathrin Rick
Titel: Ich liebe … ich kann loslassen!
ISBN: 978-3-8391-0521-4
Verlag: Books on Demand
Auflage: 1
Seiten: 184 (broschiert)
Preis: € 14,90

Gefangen Geheilt in Neurodermitis-Haut

Ausgangslage

Atopische Krankheiten wie Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen sind chronische, psychosomatische Krankheiten, von denen circa zehn Prozent der Kinder und drei Prozent der Erwachsenen in Westeuropa betroffen sind. In der Schulmedizin gelten sie als unheilbar. Gleichzeitig kommen etliche Wirkstoffe zur Anwendung, um die Beschwerden der Betroffenen zu lindern: neben Kortison und Antihistaminika vor allem fettende Hautsalben, Bäder in Öl oder Meersalz, Bestrahlungen mit UV-Licht, säurearme Diäten und Aufenthalte in Reizklima. Auch die alternativen Heilmethoden kämpfen mit biochemischen und pflanzlichen Mitteln, mit Akupunktur oder Bioresonanztherapie gegen die genannten Krankheiten an. Einen durchschlagenden Erfolg, der die Annahme ins Wanken brächte, Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen seien nicht heilbar, konnte bisher keine der vielfältigen Behandlungsmethoden erzielen. Vielmehr zementiert die Behauptung, diese Krankheiten würden vererbt, ihre Unheilbarkeit und nimmt den Betroffenen die Hoffnung, gesund zu werden.

Dennoch berichten Betroffene von Heilungserfolgen. Heilung bedeutet mehr als Symptomfreiheit, welche die meisten Atopiker phasenweise erleben. Heilung bedeutet, die Symptomfreiheit in der eigenen Hand zu halten, sich von den Symptomen endgültig und eigenverantwortlich befreit zu haben und dafür Sorge tragen zu können, dass sie nicht wieder auftreten. Wenige Menschen erreichen diesen Zustand sofort, bei den meisten läuft er in Form einer langfristigen Entwicklung ab. Dazu bedarf es einer Therapie, die an der Wurzel der Krankheit angreift. Bei psychosomatischen Krankheiten liegt diese naturgemäß in der Psyche. Denn Psychosomatik bedeutet, dass körperliche Reaktionen von einer psychischen, besser: seelischen Konfliktsituation hervorgerufen werden. Jeder Krankheit können typische seelische Erlebnisse zugeordnet werden, die bei den Betroffenen Stress auslösen. Dieser Stress schlägt sich auf der Haut oder den Atemwegen nieder. So liegt der Neurodermitis ein Nähe-Distanz-Konflikt zugrunde, dem Asthma ein Revierkonflikt. Die Ursache kennend, gilt es bei der Stressreaktion gegenzusteuern. So notwendig die therapeutische Unterstützung jedoch sein mag, um bei den Betroffenen einen inneren Prozess anzustoßen – ihre Heilung nehmen sie selbst vor. Hinzu kommt der somatopsychische Zusammenhang: Gerade Hautkrankheiten verändern das Aussehen, Handeln und Fühlen eines Menschen und stigmatisieren ihn in seiner Umgebung, was als hochgradig belastend empfunden wird und zu psychischen Störungen führen kann. Insofern muss eine Therapie ein verändertes soziales Verhalten bewirken, mit dessen Hilfe der Betroffene seine Lebenssituation verbessern kann.

Inhaltsangabe

In ihrem Buch „Gefangen Geheilt in Neurodermitis-Haut“ hat die Autorin Kathrin Rick ihre eigene Neurodermitis-Geschichte und die Erlebnisse anderer Betroffener literarisch verfasst. „Ich habe für Menschen geschrieben, die sich Einblicke in den Krankheits- und Heilungsprozess von Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen sowie die damit verbundenen ambivalenten Störungen im Beziehungs- und Essverhalten verschaffen wollen“, sagt sie. Ihnen möchte sie Mut machen, aus der Gefangenschaft ihrer Krankheit auszubrechen und sich durch Selbstheilung zu befreien. Außerdem spricht sie Menschen an, die Angehörige aus ihrer Krankheit hinausbegleiten möchten. Dabei beschönigt sie nicht die schmerzhaften Erfahrungen und Verletzungen. Doch sie ist überzeugt, dass sich Menschen heilen können, die auf ihrem eigenen Weg unterwegs sind und liebevoll und ehrlich mit sich umgehen.

Das Buch teilt sich in zwei Blöcke. Im ersten Block wird die Geschichte des Mädchens Corinna erzählt, das im Alter von zwölf Jahren an Neurodermitis erkrankt und nach neunzehnjähriger Leidensgeschichte erfährt, dass es Wege zur Selbstheilung gibt. Im zweiten Block wendet sich die Autorin an alle, die als Patienten und Angehörige unter dem Druck von Neurodermitis, Asthma und Heuschnupfen leben. Sie hilft ihnen, die Krankheit, ihre Zusammenhänge und ihre Lebensgewohnheiten zu hinterfragen, um den Weg zur Selbstheilung zu beschreiten.

Nach dem Umzug aus vertrauter Umgebung in eine fremde Stadt bekommt die zwölfjährige Corinna eine schlimme Neurodermitis. Juckreiz und Entzündung ihrer Haut nehmen sie gefangen und hindern sie daran, sich ihrer neuen Umgebung zu öffnen. Hausärzte und Hautärzte, die sie behandeln, lindern bestenfalls Beschwerden und können nicht wirklich helfen. Aus dem fröhlichen Mädchen Corinna, das mit seinem leichten Ekzem leben konnte, wird eine ängstliche, jähzornige Corinna, die sich ungeliebt fühlt, sich abschottet. Bücher und Süßigkeiten müssen als Ersatz herhalten. Mit achtzehn verschwinden die Symptome, ohne dass sie eine Verbindung zu ihren Mitschülern aufbauen kann. Ein Neuanfang mit Freundschaft gelingt erst an der Universität. Als die Neurodermitis zurückkehrt, erfährt sie, wie fragil das entstandene soziale Gerüst ist. Nun liefert sie sich dem Kortison aus. Sie ist Mitte zwanzig, als sie einer Leidensgenossin begegnet, der sie sich öffnet. Von ihr bekommt sie Informationen über vielfältige Therapiemöglichkeiten. Corinna lässt ihre Amalgam-Füllungen entfernen, macht eine Diät und bekommt UV-Bestrahlungen – nichts hilft auf Dauer. Ihre Kortisonsalbe ist wie immer ihre letzte Rettung. In der Beziehung mit Damian, an der sie zu zerbrechen droht, spürt sie, dass das bisherige Programm nicht trägt. In diesem dunkelsten Augenblick fällt ein Licht auf ihren Lebensweg: Corinna erfährt, dass Neurodermitis heilbar ist und dass sie selbst daran entscheidend mitarbeiten kann. Sie entscheidet sich für eine Therapie, in der sie lernt, wie ihre Krankheit entstehen und sich entwickeln konnte. Mit der Erkenntnis, dass sie Nähe und Distanz zu Menschen anders ausbalancieren muss, schaut die junge Frau auf den Kreis ihres Lebens. Regelmäßiges Autogenes Training unterstützt ihren Prozess. Die Symptome auf der Haut verschwinden. Ihre Heilung verändert ihre eigene Lebenswelt, wird jedoch von Eltern, Freunden und Partnern nicht begeistert aufgenommen. Corinna orientiert sich neu, sucht sich Menschen und Aufgaben, die zu ihrem veränderten Leben passen. Mit Anfang 30 geht sie für einige Jahre ins Ausland. Dort findet sie Anerkennung, Liebe und einen neuen Lebenspartner. Mit ihm kehrt sie nach Deutschland zurück, fest entschlossen, ihre Erfahrungen der Selbstheilung mit anderen Neurodermitis-Kranken zu teilen. Sie muss erleben, dass ihre Mutter an Alzheimer erkrankt ist. Inzwischen fünfunddreißig, ist sie so gefestigt, dass sie mitfühlen kann, ohne sich selbst in Frage zu stellen.

Im Anschluss an Corinnas Geschichte wendet sich die Autorin an alle, die sich im Strudel von Neurodermitis, Asthma oder Allergien befinden. Sie fordert sie auf, ihre Krankheit oder die eines Angehörigen zu hinterfragen, sich mit ihr und sich selbst auseinanderzusetzen. In dem detaillierten Fragenkatalog geht es um die eigene Beziehung zur Krankheit, deren Ursachen, um Aggressionen, Sucht und Beziehungen und vor allem darum, ob Betroffene Selbstheilung für möglich halten und den Weg zu ihr beschreiten wollen.

Buchdaten

Autor: Kathrin Rick
Titel: Gefangen Geheilt in Neurodermitis-Haut
ISBN: 978-3-8370-6354-7
Verlag: Books on Demand
Auflage: 1
Seiten: 168 (broschiert)
Preis: € 14,50

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