Rezensionen (Auswahl)
Ich liebe ... ich kann loslassen!
Yvonne Straub, www.lyrikecke.de:
"Der erste Akt des Buchs beginnt wie eine klassische Liebesgeschichte und erinnert auch durch die Email-Dialoge spontan an "Gut gegen Nordwind". Maja ist verliebt und wird von ihrer Liebe getrennt. Doch ist nicht alles so, wie man es nach dem "klassischen Schema" vermutet:
"Beim Abschied streicht meine Hand über Dein Haar, weniger zärtlich, als ich es mir wünsche. Wir streben zueinander, doch wir laufen auseinander. Nur unsere Finger berühren sich noch, dann bist Du fort. Daheim schaue ich in den Spiegel, elektrisiert, verschmitzt lächle ich mir zu. Ich bin verliebt, verliebt in eine Frau."
Nein, es geht in diesem Buch nicht vordringlich um Homo- oder Heterosexualität, sondern ganz einfach um Liebe. Liebe, die keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern macht und (sofern man sie zulässt) ein tiefes Glück vermitteln kann.
Doch das Glück liegt nicht allein in Zweisamkeit. Tiefes und erfüllendes Glück liegt auch in uns selbst - setzt jedoch voraus, dass wir loslassen.
Kathrin Rick macht deutlich, dass Liebe und Loslassen unzertrennlich zusammen gehören und uns zu einer echten Harmonie führen können."
Shermin Arif, SEIN - Magazin für Gesundheit, neue Weltbilder, Spiritualität, Bewusstsein:
"Heilwerdung
Liebe und Erfüllung zu finden, ist wohl der sehnlichste Wunsch von fast jedem Menschen. Aber wenn man liebt, begegnet man auch oft dem Schmerz und muss leider auch oft lernen, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen. Gerade zur Weihnachtszeit, die ja trotz aller familiären Glückseligkeit auch an Abschiede, Trauer und den Verlust geliebter Menschen erinnert oder gar Beziehungsprobleme erst hochkochen lässt, ist der Wunsch nach Liebe, der Kampf gegen wachsende Verzweiflung, Einsamkeit und der Umgang mit anderen oft Thema. Einfühlsam zeichnet die Autorin und diplomierte AyurYoga-Lehrerin Kathrin Rick hier die seelische Entwicklung und Erwachsenwerdung von Maja während ihrer Beziehungen mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern.
Fazit: Ein sanftes und angenehm geschriebenes Buch über Emotionen, Erkenntnisse, Erwartungen an Beziehungen und das Finden von persönlicher Reife und innerer Größe. Die Autorin selbst sieht es als Ratgeber, der Hilfestellung beim Lieben und Loslassen geben will."
Gefangen Geheilt in Neurodermitis-Haut
Yvonne Straub, www.lyrikecke.de:
"Dieses Buch ist auch für nicht Betroffene sehr faszinierend, denn es macht deutlich, dass viele Krankheiten durch die richtige Lebensweise und vor allem auch Lebenseinstellung heilbar sind. Dabei ist es sprachlich sehr gut geschrieben und liest sich mehr wie ein Roman, als wie ein trockener Ratgeber. Dieses Buch macht Mut und ist nicht nur für Neurodermitis-Betroffene eine Offenbarung."
Remo Rittiner, Yogatherapeut:
"Dieses spannende Buch von Kathrin Rick vermittelt tiefe Einblicke in Themen, mit denen Menschen mit Neurodermitis und anderen Krankheiten konfrontiert werden. Die Krankheitsgeschichte von Corinnas Neurodermitis ist äusserst feinfühlig, differenziert und packend beschrieben. Die Autorin ist eine Meisterin der Schreibkunst und wird manche LeserIn fesseln, das Buch ohne Pausen durchzulesen. So ist es mir auf jeden Fall ergangen. Das Buch mit Corinnas Geschichte berüht einen unter der Haut. Es wirft wesentliche Lebensfragen auf, die sich jeder Mensch immer wieder stellen kann. Mit dem Fragenkatalog für verschiedene Krankheiten bietet das Buch ein ausgezeichnetes "Heil"-Mittel zur Selbstreflektion und zur Selbstheilung. Dieses wertvolle Buch von Kathrin Rick empfehle ich gerne weiter. Es wird noch viele Menschen berühren und inspirieren."
Prof. Dr. med. Winfried Hardinghaus, Chefarzt für Innere Medizin und Ärztlicher Direktor am Klinikum St. Georg - Krankenhaus St. Raphael Ostercappeln und Franziskushospital Georgsmarienhütte:
"Die Neurodermitis gehört zu den typischen psychosomatischen Krankheiten, d. h. es liegt eine Wechselwirkung zwischen seelischen und körperlichen Faktoren vor. Auf der einen Seite liegt der Neurodermitis, ähnlich wie dem Asthma bronchiale, eine Störung der Immunologie zugrunde, d. h. der körpereigenen Abwehrfunktion. Auf der anderen Seite, nämlich auf der seelischen Seite, verbirgt sich nicht selten hinter Neurodermitis ein besonderer Wunsch nach Nähe bei gleichzeitiger Distanzierung, also ein Ambivalenzkonflikt.
Gerade dieser Ambivalenzkonflikt wird im vorliegenden Buch von Kathrin Rick besonders deutlich am Verhältnis der Hauptperson Corinna zu ihren Eltern, ebenso auch an den zahlreichen Beziehungen, die diese nach verspäteter Pubertät eingeht. Gezeigt wird der Konflikt zwischen fast exhibitionistischem Wunsch nach körperlichem Ausdruck von Liebe mit einem anderen Menschen und gleichzeitiger Abgrenzung (wobei z. B. das Kratzen von juckenden Hautstellen vom ursprünglichen Ziel ablenkt, weil Schuldgefühle ins Spiel kommen und infolgedessen ein feindseliger Antrieb gegen das eigene Selbst gerichtet wird).
Die meisten Fälle von sogenannter Spontanheilung sammelten die amerikanischen Wissenschaftler O’Regan und Hirshberg vom Sausalito-Institut of Noetic Sciences 1973. Sie veröffentlichten insgesamt 3500 Fälle im Remissionsregister, wobei es sich in 50% der Fälle um Hauterkrankungen handelte. Auf der Suche nach dem sogenannten gemeinsamen Nenner, d. h. welche Faktoren können Spontanheilungen begünstigen, waren die bisherigen Ergebnisse aus schulmedizinischer Sicht enttäuschend. Eine Zeitlang galt der sogenannte Kampfgeist „auch ich bin die Ausnahme, ich werde es schaffen“ als Voraussetzung. Auf der anderen Seite sind auch Menschen, die sich ihrem Schicksal hingegeben haben, die sogar loslassen konnten, überraschend spontan geheilt worden, so dass man als Faustregel sagen kann: Um eine Spontanheilung durch selbstheilende Kräfte zu fördern, ist zumindest ein sogenanntes „innerliches Stimmigsein, eine Zufriedenheit“ Voraussetzung.
Dieses wird von der Autorin im Laufe ihres Buches gut beschrieben, wobei nach einer, vielleicht etwas langen, Schilderung ihrer Vorgeschichte etwa ab Seite 130 klar wird, worum es ihr im ganzen Leben ging und was sie schließlich geheilt hat: Echte Liebe zu empfangen und vor allem echte Liebe zu geben. „Meine Haut ist Folge und Ursache des Lebens“ schreibt sie ebenso grundsätzlich, wie sie nach seelischen Ursachen aller Krankheiten sucht, z. B. bei der Alzheimer’schen Erkrankung ihrer Muter und hierbei auch deutliche Kritik an der Schulmedizin äußert. Aus meiner Erfahrung sehe ich hier eine Gefahr für andere Menschen, z. B. Krebskranke, die hierdurch unter Druck gesetzt werden können und denen sogar Schuldgefühle vermittelt werden könnten, sollten diese es durch Selbstheilung nicht schaffen. Trotzdem, für Neurodermitisbetroffene ist dieses Buch durchaus eine Ermunterung und Ermutigung, da es sich hier um eine klassisch psychosomatische Erkrankung handelt, die das eigene Mittun zur Genesung sogar erfordert. Hierzu macht die Autorin Mut, und das noch in einem witzigen und lesenswerten Schreibstil. Somit kann man ihr und nicht nur den Betroffenen, die davon profitieren, gratulieren."